Archiv für April 2015

Programm zum Idahot 2015 in Weimar

Hier das Programm zum IDAHOT in Weimar, das Programm in Jena findet ihr hier.

Samstag 16.05.15
13.00 – 18.00 Strassenfest
mit Infoständen, Büchertisch und live Musik
Ort: Schillerstrasse am Wittumspalais

Samstag 16.05.15
21:00 Auftaktparty
mit „Ian Late“ (Indie/ Folk/ Pop)
„Tiger Magic“ (Idol-Pop/ Post Punk/ Emo)
und DJane „JB“ (80er/ Wave/ Post Punk/ Indie)

Ort: Other Music Academy FB-Link (Ernst-Kohl-Str. 23)
Eintritt: 4€

Montag 18.05.15
19:00 Spielfilm: Eine neue Freundin
mit anschliessender Gesprächsrunde, Infos zum Film
Ort: Kino Mon Ami
Eintritt: 6€, ermäßigt 5€

Dienstag 19.05.15
19.00 Vortrag & Diskussion „Antifeminismus in den Medien“
mit Isolde Aigner (Sozialwissenschaftlerin, Redakteurin von Wir Frauen)
Der Vortrag widmet sich antifeministischen Denkmustern in Leitmedien am Beispiel des FOCUS. Es folgt ein Exkurs zu geschlechterpolitischen Deutungskämpfen innerhalb der „Sexismusdebatte“ (2013).
Ort: Radio Lotte (Goetheplatz 12)
Eintritt frei

Dienstag 26.05.15
19.00 Vortrag & Diskussion AfD – Geschlechterrollen und Familienbilder von Vorgestern
mit Lisa Schäder (DGB-BWT)
Die klassische Vater-Mutter-Kind-Familie als „Keimzelle der Gesellschaft“? Gender Mainstreaming als „moralische und ideologische Umerziehungskampagne“? Familienpolitik als „Bevölkerungspolitik“? Wer vermutet diese Positionen können nur aus längst vergangenen Zeiten stammen, liegt leider falsch. Aussagen wie diese lassen sich in zahlreichen aktuellen Beschlüssen und Programmatiken der Alternative für Deutschland (AfD) finden. Denn auch wenn sich die AfD in ihren Anfängen vor allem als „Anti-Euro-Partei“ zu etablieren versuchte, so rückten doch im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg geschlechter- und familienpolitische Fragen, neben Themen wie Migration & Asyl, endgültig in den Vordergrund. Für welche familien- und geschlechterpolitischen Positionen steht die AfD nun genau? Welche Akteure, Netzwerke und Interessengruppen sind in diesem Kontext relevant? Wie lässt sich der Erfolg dieses „Familienbildes von vorgestern“ erklären? Diesen Fragen soll im Rahmen der Veranstaltung gemeinsam auf den Grund gegangen werden.
Ort: Radio Lotte (Goetheplatz 12)
Eintritt frei

Mittwoch 27.05.15
19.00 Podiumsdiskussion Maskulismus, Antifeminismus, Rechtspopulismus – Analysen und Gegenstrategien
auf dem Podium sitzen:
Bettina Staudenmeyer – Forschungsinstitut tifs Tübingen
Peter Reif-Spirek – Landeszentrale für politische Bildung, Ef
Stephie Borck – Frauen*kampftag, Ef und
Madeleine Henfling – Abgeordnete im Thüringer Landtag

Ort: Radio Lotte (Goetheplatz 12)
Eintritt frei

Donnerstag 28.05.15
19.00 Lesung „Geschlechterrollen und andere (Kinder-) Märchen“
In frühem Alter wird das Bewusstsein für das eigene „Geschlecht“ konstruiert. Kinder lernen durch Vorbilder und Nachahmen. Was aber lernen sie von uns? Welche Geschichten, Anschauungen und Vorbilder bieten wir ihnen an? Die AG Queer Weimar hat die aktuelle Kinderliteratur für Kinder im Vorschulalter unter die Lupe genommen. Wir möchten an unserem Leseabend zeigen, was der Buchmarkt so außerhalb des üblichen Radius für uns vorhält, dass sich ein Perspektivwechsel lohnt, weil er Toleranz fördert und den Blick für Vielfalt weitet. Ganz in unserem Sinne. Unterhaltsam wird es allemal, wir werden alle Bücher auch auf einem Büchertisch bereithalten. Freut Euch auf tolle Geschichten mit weinenden Männern, kämpfenden Prinzessinnen, Ungeheuern und einer dunkelhäutigen Großfamilie, die ein weißes Baby adoptiert…
Ort: Other Music Academy FB-Link (Ernst-Kohl-Str. 23)
Eintritt frei

IDAHOT 2015 in Thüringen

Wir wollen euch auf die IDAHOT-Veranstaltungsreihen in Weimar und Jena Aufmerksam machen.

ACHTUNG: Das Straßenfest feiern wir am
16. Mai in Weimar und am
17. Mai in Jena!

IDAHOT* Jena
12.-27. Mai
Veranstalter*in: Vielfalt Leben – QueerWeg e.V.

IDAHOT Weimar
16.-28. Mai
Veranstalter_*in: AG Queer Weimar e.V.

Kongress „Respekt statt Ressentiment“ Strategien gegen die neue Welle von Homo- und Transphobie

Für eine demokratische Gesellschaft sollte es selbstverständlich sein, Lesben, Schwule und trans- und intergeschlechtliche Menschen als gleichberechtigten Teil der Gesellschaft anzuerkennen. In jahrzehntelangen Kämpfen wurden Fortschritte bei der rechtlichen Anerkennung und gesellschaftlichen Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen erreicht. Diese positive Grundstimmung erweist sich derzeit jedoch als brüchig. Antifeministische Strömungen und religiös fundamentalistische Bewegungen verbinden sich aktuell mit homo- und transphoben Meinungen, die zum Teil in der „Mitte der Gesellschaft“ vertreten werden. Hier entstehen Anschlüsse an die Rhetorik rechtspopulistischer und rechtsextremer Lager.

Homo- und Transphobie gehen alle an. Notwendig sind breite gesellschaftliche Bündnisse gegen Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Transphobie sowie jede weitere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Eine gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung ist notwendig, um Diskriminierung gezielt zu bekämpfen.
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und die Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung laden Sie herzlich ein, sich an dieser Diskussion zu beteiligen. Auf dem eintägigen Kongress „Respekt statt Ressentiment“: wollen wir gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Medien Strategien gegen die neue Welle von Homo- und Transphobie beraten.
Wir freuen uns darauf, Sie bei dem Kongress willkommen zu heißen!

Wann: Mittwoch, 10. Juni 2015, 10:00 bis 18:00 Uhr
Wo: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin

Das Programm steht hier

veranstaltet durch
Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung und Lesben- und Schwulenverband (LSVD)
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

„Pride“ (Film+Gespräch) und Party

Jena, 1. Mai, 19:30 Uhr, Rosenkeller, Johannisstraße 13
„Pride“ (GB 2014), 120 min. anschließend Diskussion
Streikende Minenarbeiter, die von schwulen Aktivisten unterstützt werden? Was sich nach „schräger Komödie“ anhört, ist 1984 tatsächlich passiert, der Film „Pride“ setzt dies nun in Szene. Die auf realen Ereignissen basierende Geschichte zeigt, wie sich die Mitglieder der britischen Arbeiterklasse mit unorthodoxen Methoden gegen ihre desolaten Verhältnisse wehrten, und wie unterschiedliche Gruppen in der konservativen Politik von Margaret Thatcher einen gemeinsamen Feind fanden.
„Ein schillerndes Schauspielerensemble löst große Themen wie Freundschaft, Toleranz und Solidarität in eine Fülle intimer, wahrhaftiger Momente auf“.

… und ab 23:00 Uhr: queere Tanzparty mit DJ Lovetower

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten. Die Reihe „Arbeitswelt im Film“ wird organisiert von DGB Thüringen, DGB-Bildungswerk
Thüringen e.V.
, GEW Thüringen und ver.di Thüringen.

Seminar zu Homosexualität in der DDR

Vom 5.-6. Juni 2015 findet in der Point Alpha Akademie in Geisa das Seminar „Homosexualität in der DDR – Gleichberechtigung im Einheitsstaat?“ statt. Das zweitägige Seminar wird in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung durchgeführt.