Kongress „Respekt statt Ressentiment“ Strategien gegen die neue Welle von Homo- und Transphobie

Für eine demokratische Gesellschaft sollte es selbstverständlich sein, Lesben, Schwule und trans- und intergeschlechtliche Menschen als gleichberechtigten Teil der Gesellschaft anzuerkennen. In jahrzehntelangen Kämpfen wurden Fortschritte bei der rechtlichen Anerkennung und gesellschaftlichen Akzeptanz von gleichgeschlechtlichen Lebensweisen erreicht. Diese positive Grundstimmung erweist sich derzeit jedoch als brüchig. Antifeministische Strömungen und religiös fundamentalistische Bewegungen verbinden sich aktuell mit homo- und transphoben Meinungen, die zum Teil in der „Mitte der Gesellschaft“ vertreten werden. Hier entstehen Anschlüsse an die Rhetorik rechtspopulistischer und rechtsextremer Lager.

Homo- und Transphobie gehen alle an. Notwendig sind breite gesellschaftliche Bündnisse gegen Rassismus, Antisemitismus, Homo- und Transphobie sowie jede weitere Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Eine gesamtgesellschaftliche Auseinandersetzung ist notwendig, um Diskriminierung gezielt zu bekämpfen.
Der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) und die Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung laden Sie herzlich ein, sich an dieser Diskussion zu beteiligen. Auf dem eintägigen Kongress „Respekt statt Ressentiment“: wollen wir gemeinsam mit Fachleuten aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Politik und Medien Strategien gegen die neue Welle von Homo- und Transphobie beraten.
Wir freuen uns darauf, Sie bei dem Kongress willkommen zu heißen!

Wann: Mittwoch, 10. Juni 2015, 10:00 bis 18:00 Uhr
Wo: Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32, 12049 Berlin

Das Programm steht hier

veranstaltet durch
Fachstelle Gender und Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung und Lesben- und Schwulenverband (LSVD)
gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend